LT35

Erfahrungen mit meinem VW LT35 TDI

Rost entfernen

Bevor ich mit dem VW LT zu neuen Touren aufgebrochen bin musste ich erstmal den Rost entfernen. An einigen Stellen hat sich der Rost schon ganz schön tief eingefressen. Das war ein hartes Stück Arbeit. Am Anfang des Entrosten bin ich mit einer Dratbürste über die rostigen Stellen gegangen und habe den ganzen Rost abgeschliffen. Um keine rostigen Stellen zu übersehen habe ich nach dem Rost entfernen zur Sicherheit noch die Stellen mit Rostumwandler bestrichen.

Roststellen am LT

Roststellen am LT

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Nach meinem Umzug in eine neue Wohnung hat der LT nun seinen eigenen Stellplatz auf dem Hof und ich kann ihn von der Dachterrasse dazu noch immer sehen.

eigener Stellplatz auf dem Hof

eigener Stellplatz auf dem Hof

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Der LT ist wieder da

Nach fünf langen Monaten hab ich ihn wieder meinen LT Bus. Hatte die Befürchtung, dass die Batterie über den Winter schlapp gemacht hat, die war aber unbegründet. Der Bus sprang beim ersten Versuch gleich an. Jetzt können die Touren endlich wieder losgehen. Heute bei dem herrlichen Wetter war es einfach schön mit dem LT über die Landstraßen zu gleiten. Doch bevor ich zu großen Touren aufbreche muss ich noch ein paar Arbeiten am LT 35 durchführen. Muss mich mal um die Roststellen kümmern und eine gebrauchte Fahrradhaltung montieren. Hatte das im letzten Jahr nicht mehr geschafft.

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Bald geht`s wieder los

Der Winter ist fast geschafft, die lange Zeit ohne meinen LT35 dann auch. Am 1.April hole ich ihn aus dem Winterschlaf. Kann es kaum noch erwarten. Nach den ganzen Monaten ohne Bus bin ich nun wieder richtig heiss mit Ihm wieder auf Tour zu gehen.

Vor kurzem hatte ich einen Kurzurlaub an die Ostsee nach Kühlungsborn gemacht. Da musste ich mir eine Ferienwohnung mieten. Das ist dann aber ab April endlich vorbei. Freiheit pur und unabhängig. Man kann jeden Tag woanders schlafen und arbeiten. Damit ich dann auch unterwegs ein wenig Werbung für diesen LT-Blog mache ist ein Aufkleber für das Auto bereits in Arbeit. Am Bus selber muss ich dann auch noch was machen, z.B. will ich die Batterie austauschen. Bisher ging nämlich die Gasheizung nicht, weil die Batterie nicht genügend Spannung hat um die Heizung zu starten. Hab da mal einen Strommesser, äh Spannungsmesser zwischengeschlatet und bekam nur 10,8 V angezeigt. Ich denke da wird eine Zelle kaputt sein. Und auch so werde ich mit dem LT keine Langeweile haben. Muss noch einige Roststellen beseitigen und will ihn einfach noch etwas aufmöbeln. Ich freu mich jedenfalls das die Zeit des Wartens langsam zu Ende geht. Schade nur das ich auf meinen Touren meine Katze nicht mitnehmen kann.

Ja der Sommerzeit ist vorbei und bald werden die Uhren wieder auf Winterzeit gestellt. Die Nächte werden kälter und das merkt man dann auch im LT. Hab mir jetzt einen Schlafsack zur Bettdecke gepackt, damit es auch jetzt noch schön kuschelig warm im Bus ist, wenn man mal eine Nacht drin schläft.

Das kommende Wocheende ist das letzte bevor ich den LT in den Winterschlaf schicke. War eine echt schöne Zeit, die ich bis jetzt mit dem Bus verbringen konnte. Ich war ein paar mal an der Ostsee auf Rügen, am Beckerwitzer Strand, in Dänemark, im Harz und konnte endlich mal die Umgebung von Berlin erkunden. Jetzt heisst es aber noch ein paar Sachen am Bus zu machen. Das Wasser muss abgelassen und überhaupt der Bus winterfest gemacht werden. Ein Plätzchen hab ich für den LT35 auch schon. Mit seinen kanppen 3 Metern Höhe hat er es echt schwer in eine übliche Garage zu kommen. Hab aber eine passende Bleibe, eine Scheune für ihn gefunden.

Was mach ich dann nur an den vielen Wochenenden im Winter? Mal sehn man könnte ja vielleicht versuchen ein paar Sachen anzugehen, vielleicht eine Ausbildung zum Fastenleiter oder vielleicht versuche ich mich einfach auch nur im basteln. Ok den LT-Blog hier könnte ich neben meinem Berlin Blog auch weiter pflegen, langweilig wirds mir also ohne den LT nicht werden, obwohl ich schon etwas traurig bin wenn er in seinen wohlverdienten Winterschlaf geht.

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Herbst im Harz

So das war wohl vor der Winterpause der letzte Ritt mit dem LT. Es ging übers verlängerte Wochenende in den Harz. Bisher war ich mit dem Bus ja noch nicht im Gebirge gewesen, von daher war ich gespannt ob die 102 PS des Turodiesels sich bemrkbar machen würden. Immerhin kommt der LT auf knappe 3 Tonnen Gewicht und die wollen bewegt werden. So hatte der LT35 dann auch ganz schön zu ackern an den Bergen, Steigungen von 12-14 Prozent sind im Harz keine Seltenheit. Aber alles in allem hat er diese Aufgabe super gemeistert. Es ging dann zwar nur noch im Dritten bergauf aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.

Die erste Nacht verbrachten wir zwischen Torfhaus und Braunlage auf einem Parkplatz mitten im Wald. Sehr märchenhaft und wild romantisch war es dort. Den Parkplatz kannte ich noch von einer früheren Harzreise her. Nachts wurde es dann auch empfindlich kühl. Außentemperaturen knapp über Null. Doch drin war es mit 17 Grad noch recht gemütlich.

parken im Wald
Mitten im Wald verbrachten wir die erste Nacht im Harz.

Am zweiten Tag machten wir dann eine Wanderung durch das Bodetal, zur Roßtrappe und zurück. Den Weg kann ich jedem nur empfehlen. Zwar sollte man sich für diese Wanderung vielleicht nicht das Wocheende aussuchen, da dann auf dem Weg recht viele Wanderer anzutreffen sind, aber die Landschaft ist einfach nur reizvoll. Und im Herbst ist es im Harz besonders schön, best indian summer.

indian summer
So schön ist der Herbst im Harz.

Nach der langen Wanderung waren wir so fertig das wir gleich in Treseburg (kleinste Gemeinde Sachsen Anhalts), von wo wir unsere Wanderung gestartet hatten, uns auf einen Parkplatz am Fluss gestellt haben. Am nächsten Tag wollten wir denn auch nicht mehr ganz so viel laufen und haben die Hermannshöle in Rübeland besichtigt. Echt schöne Tropfsteinhöhle, sollte man gesehen haben. Danach gings noch rauf zum Hexentanzplatz und von dort aus nach Quedlinburg mit seiner schönen Altstadt.

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende und ich bin wieder mal echt froh den LT35 zu haben.

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Plattfuss

Ich bin wieder on Tour. Die letzte ist jetzt 3 Wochen her. Auf der gesamten letzten Reise hatte der LT nicht gemuckt. Doch jetzt ist es passiert. Es kündigte sich mit einem leichten Ruckeln an, der Bus lief irgendwie nicht rund. Noch bevor ich das Problem weiter eingrenzen konnte gabs einen mächtigen Knall und der Reifen war geplatzt. Ein Plattfuß na toll.
Zum Glück gibts ja den ADAC. Der Auto-Mechaniker hatte auch das Werkzeug um den Reifen zu wechseln. Nach einer Stunde waren wir wieder auf der Strasse. Jetzt brauche ich ein neues Ersatzrad für einen VW LT. Das wird sicher wieder etwas kosten, na egal. Jetzt bin ich erstmal wieder an der Ostsee, diesmal auf der schönen Insel Usedom. Die Sonne scheint und ich genieße den Tag :) . Um den Plattfuß kümmere ich mich später.

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Nachdem es am Montag in Dänemark nur geregnet hatte entschieden wir uns unser Glück nochmal an der ostdeutschen Ostsee zu versuchen, in der Hoffnung das das Wetter dort besser ist. Wir wollten uns das drittälteste Ostseebad Deutschlands anschauen, doch als wir nach 4 stündiger Fahrt dort ankamen waren wir nicht nur von der Autofahrt, sondern auch von den Menschenmassen dort so erschlagen, das wir flugs weiterfuhren. Am Wohlenberger WIek wird es ja noch andere schöne Plätze geben, so unsere Überlegung. Wir kamen an einigen Parkplätzen vorbei die zwar direkt am Wasser aber auch an einer Hauptverkehrsstrasse lagen. So suchten wir weiter und gaben die Hoffnung schon fast auf, als ein freundlicher Einheimischer uns an einer Strasse die zu Ende schien noch weiter zu dem Campingplatz am Beckerwitzer Strand schickte.

Schauen kann man ja mal dachten wir uns und wurden nicht enttäuscht. Der Campingplatz hatte noch ein paar freie Plätze, jetzt in der Hauptsesion auch keine Selbstverständlichkeit. Der Campingplatz am Beckewitzer Strand liegt genau am Wasser und es ist sehr ruhig und beschaulich hier. Direkt am Wohlenberger Wiek ist das Wasser hier sehr flach, so das Schwimmer wohl nicht auf ihre Kosten kommen dürften, dafür hat der Strand sehr naturbelassene und schöne Ecken zu bieten.

Campingplatz Beckerwitzer Strand
Ostseecamping Beckerwitzer Strand

LT35 auf dem Campingplatz
Stellfläche für den LT35 auf dem Campingplatz.

Eigentlich bin ich ja nicht ein besonders großer Freund von Campingplätzen. Die Stellflächen für die Wohnmobile sind meist recht klein und an Privatsphäre ist nicht zu denken. Der Campingplatz hier ist aber doch recht klein und die direkte Nähe zur Natur entschädigt den Rest.

Strand Beckerwitz
Mitten in der Natur, einfach schön.

Am nächsten Tag war das Wetter hier aber genauso schlecht wie in Dänemark, so das wir uns zu einer Strandwanderung entschlossen. Ich habe mal versucht die Schönheit der Natur mit Scharz-Weiss-Fotos einzufangen.

Boot am Beckerwitzer Strand

einsamer Beckerwitzer Strand

Vögelparadies Beckerwitzer Strand

Treibholz am Beckerwitzer Strand

Steilküste am Beckerwitzer Strand

alter Baum am Beckerwizter Strand

Heute dann wieder strahlender Sonnenschein. Nach 5 Stunden am Strand war es mir dann doch zu heiss. Es macht ja auch Spass die Zeit einfach nur am LT 35 zu verbringen. Die Markise vom LT wurde ausgefahren und die Campingstühle rausgestellt. Bei einem guten Buch und einem kühlen Bier kann man die letzten Tage seines Urlaubs auch genießen.

Beckerwitz Strand
Bis man schwimmen kann muss man schon ein Stückchen ins Wasser laufen.

Markise VW Bus
Endlich habe ich auch die Markise des LT35 benutzt.

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Dänemark

Vorgestern gings dann von Travemünde weiter nach Dänemark. Am Abend gabs gleich mal ein Fest (Vandvid) in Tønder. Wir kamen rechtzeitig zur nördlichsten Rockabilly-Band, den “Greyhounds” und trotz der teueren Bierpreise floss es in Strömen. Ein wenig dänisch konnte ich auch gleich lernen. Ein Bier zu bestellen geht in etwa so: “Jeg vil gerne ha en øl”. Das klappte auch ganz gut, die Bedienung schien mich jedenfalls zu verstehen denn ich bekam mein Bier ohne Probleme.

Tønder Vandvid Fest
Vandvid Fest in Tønder - frei übersetzt Wasserspass.

rockabilly Band Greyhounds
Die Rockabilly-Band “Greyhounds” sorgte für Stimmung.

Am nächsten Tag hatten wir noch schönes Wetter so das wir nach Rømø gefahren sind. Die Insel Rømø ist wunderschön und das beste man kann mit dem Auto bis an das Wasser fahren. Die Nordsee hatte erstaunliche 22 Grad. Nur der Wind störte ein wenig beim Sonnenbaden, doch der LT bot dagegen etwas Schutz. Der Strand ist in Rømø ewig breit so das man sich mit dem Auto manchmal wie in der Wüste vorkommt. Aber schaut selbst.

Damm nach Rømø
Über den Römödamm (Rømødæmningen) durchs Wattenmeer erreicht man die Insel Rømø. Die Weite ist atemberaubend schön.

Einfahrt Strand auf Rømø
Mit einem Schlag fährt man am Strand.

Strand Wüste Meer
Sieht doch aus wie in der Wüste.

LT 35 am Meer
Ich konnte mit dem LT 35 bis ans Meer ranfahren.

Piratenflagge
Die Piratenflagge durfte nach erfolgreicher Stranderoberung auch nicht fehlen.

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Endlang der Ostseeküste

Gestern gings von Rügen mit einem Abstecher über den Dars endlang der Ostseeküste nach Travemünde. Zingst a. Dars ist ein sehr schönes beschauliches Städtchen. Viele Häuser sind mit Reddächern gedeckt und das Leben scheint hier einen Ticket langsamer zu laufen. Nur der Strand war auf dem Dars ganz schön überlaufen. Wie die Sardinien in der Büchse drängten sich die Menschen kilometer weit am Strand. Nachdem wir den frühen Nachmittag in Zingst verbracht hatten gings über Rostock und Wismar weiter nach Travemünde. Hier haben wir einen sehr guten, ruhigen und kostenlosen Parkplatz für den LT35 gefunden. Der hat die Strecke von ca. 250 km ohne zur Murren hinter sich gebracht. Heute hat der LT noch einen Ruhetag bevor es morgen weiter nach Dänemark geht. Wir werden heute den Tag über faul am Strand verbringen. Hoffen wir mal das uns die angekündigte Gewitterfront keinen Strich durch die Rechnung macht.

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