Ja der Sommerzeit ist vorbei und bald werden die Uhren wieder auf Winterzeit gestellt. Die Nächte werden kälter und das merkt man dann auch im LT. Hab mir jetzt einen Schlafsack zur Bettdecke gepackt, damit es auch jetzt noch schön kuschelig warm im Bus ist, wenn man mal eine Nacht drin schläft.
Das kommende Wocheende ist das letzte bevor ich den LT in den Winterschlaf schicke. War eine echt schöne Zeit, die ich bis jetzt mit dem Bus verbringen konnte. Ich war ein paar mal an der Ostsee auf Rügen, am Beckerwitzer Strand, in Dänemark, im Harz und konnte endlich mal die Umgebung von Berlin erkunden. Jetzt heisst es aber noch ein paar Sachen am Bus zu machen. Das Wasser muss abgelassen und überhaupt der Bus winterfest gemacht werden. Ein Plätzchen hab ich für den LT35 auch schon. Mit seinen kanppen 3 Metern Höhe hat er es echt schwer in eine übliche Garage zu kommen. Hab aber eine passende Bleibe, eine Scheune für ihn gefunden.
Was mach ich dann nur an den vielen Wochenenden im Winter? Mal sehn man könnte ja vielleicht versuchen ein paar Sachen anzugehen, vielleicht eine Ausbildung zum Fastenleiter oder vielleicht versuche ich mich einfach auch nur im basteln. Ok den LT-Blog hier könnte ich neben meinem Berlin Blog auch weiter pflegen, langweilig wirds mir also ohne den LT nicht werden, obwohl ich schon etwas traurig bin wenn er in seinen wohlverdienten Winterschlaf geht.
Tags:
winterfest machen,
Winterschlaf
So das war wohl vor der Winterpause der letzte Ritt mit dem LT. Es ging übers verlängerte Wochenende in den Harz. Bisher war ich mit dem Bus ja noch nicht im Gebirge gewesen, von daher war ich gespannt ob die 102 PS des Turodiesels sich bemrkbar machen würden. Immerhin kommt der LT auf knappe 3 Tonnen Gewicht und die wollen bewegt werden. So hatte der LT35 dann auch ganz schön zu ackern an den Bergen, Steigungen von 12-14 Prozent sind im Harz keine Seltenheit. Aber alles in allem hat er diese Aufgabe super gemeistert. Es ging dann zwar nur noch im Dritten bergauf aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.
Die erste Nacht verbrachten wir zwischen Torfhaus und Braunlage auf einem Parkplatz mitten im Wald. Sehr märchenhaft und wild romantisch war es dort. Den Parkplatz kannte ich noch von einer früheren Harzreise her. Nachts wurde es dann auch empfindlich kühl. Außentemperaturen knapp über Null. Doch drin war es mit 17 Grad noch recht gemütlich.

Mitten im Wald verbrachten wir die erste Nacht im Harz.
Am zweiten Tag machten wir dann eine Wanderung durch das Bodetal, zur Roßtrappe und zurück. Den Weg kann ich jedem nur empfehlen. Zwar sollte man sich für diese Wanderung vielleicht nicht das Wocheende aussuchen, da dann auf dem Weg recht viele Wanderer anzutreffen sind, aber die Landschaft ist einfach nur reizvoll. Und im Herbst ist es im Harz besonders schön, best indian summer.

So schön ist der Herbst im Harz.
Nach der langen Wanderung waren wir so fertig das wir gleich in Treseburg (kleinste Gemeinde Sachsen Anhalts), von wo wir unsere Wanderung gestartet hatten, uns auf einen Parkplatz am Fluss gestellt haben. Am nächsten Tag wollten wir denn auch nicht mehr ganz so viel laufen und haben die Hermannshöle in Rübeland besichtigt. Echt schöne Tropfsteinhöhle, sollte man gesehen haben. Danach gings noch rauf zum Hexentanzplatz und von dort aus nach Quedlinburg mit seiner schönen Altstadt.
Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende und ich bin wieder mal echt froh den LT35 zu haben.
Tags:
harz,
indian summer
Ich bin wieder on Tour. Die letzte ist jetzt 3 Wochen her. Auf der gesamten letzten Reise hatte der LT nicht gemuckt. Doch jetzt ist es passiert. Es kündigte sich mit einem leichten Ruckeln an, der Bus lief irgendwie nicht rund. Noch bevor ich das Problem weiter eingrenzen konnte gabs einen mächtigen Knall und der Reifen war geplatzt. Ein Plattfuß na toll.
Zum Glück gibts ja den ADAC. Der Auto-Mechaniker hatte auch das Werkzeug um den Reifen zu wechseln. Nach einer Stunde waren wir wieder auf der Strasse. Jetzt brauche ich ein neues Ersatzrad für einen VW LT. Das wird sicher wieder etwas kosten, na egal. Jetzt bin ich erstmal wieder an der Ostsee, diesmal auf der schönen Insel Usedom. Die Sonne scheint und ich genieße den Tag
. Um den Plattfuß kümmere ich mich später.
Nachdem es am Montag in Dänemark nur geregnet hatte entschieden wir uns unser Glück nochmal an der ostdeutschen Ostsee zu versuchen, in der Hoffnung das das Wetter dort besser ist. Wir wollten uns das drittälteste Ostseebad Deutschlands anschauen, doch als wir nach 4 stündiger Fahrt dort ankamen waren wir nicht nur von der Autofahrt, sondern auch von den Menschenmassen dort so erschlagen, das wir flugs weiterfuhren. Am Wohlenberger WIek wird es ja noch andere schöne Plätze geben, so unsere Überlegung. Wir kamen an einigen Parkplätzen vorbei die zwar direkt am Wasser aber auch an einer Hauptverkehrsstrasse lagen. So suchten wir weiter und gaben die Hoffnung schon fast auf, als ein freundlicher Einheimischer uns an einer Strasse die zu Ende schien noch weiter zu dem Campingplatz am Beckerwitzer Strand schickte.
Schauen kann man ja mal dachten wir uns und wurden nicht enttäuscht. Der Campingplatz hatte noch ein paar freie Plätze, jetzt in der Hauptsesion auch keine Selbstverständlichkeit. Der Campingplatz am Beckewitzer Strand liegt genau am Wasser und es ist sehr ruhig und beschaulich hier. Direkt am Wohlenberger Wiek ist das Wasser hier sehr flach, so das Schwimmer wohl nicht auf ihre Kosten kommen dürften, dafür hat der Strand sehr naturbelassene und schöne Ecken zu bieten.

Ostseecamping Beckerwitzer Strand

Stellfläche für den LT35 auf dem Campingplatz.
Eigentlich bin ich ja nicht ein besonders großer Freund von Campingplätzen. Die Stellflächen für die Wohnmobile sind meist recht klein und an Privatsphäre ist nicht zu denken. Der Campingplatz hier ist aber doch recht klein und die direkte Nähe zur Natur entschädigt den Rest.

Mitten in der Natur, einfach schön.
Am nächsten Tag war das Wetter hier aber genauso schlecht wie in Dänemark, so das wir uns zu einer Strandwanderung entschlossen. Ich habe mal versucht die Schönheit der Natur mit Scharz-Weiss-Fotos einzufangen.






Heute dann wieder strahlender Sonnenschein. Nach 5 Stunden am Strand war es mir dann doch zu heiss. Es macht ja auch Spass die Zeit einfach nur am LT 35 zu verbringen. Die Markise vom LT wurde ausgefahren und die Campingstühle rausgestellt. Bei einem guten Buch und einem kühlen Bier kann man die letzten Tage seines Urlaubs auch genießen.

Bis man schwimmen kann muss man schon ein Stückchen ins Wasser laufen.

Endlich habe ich auch die Markise des LT35 benutzt.
Tags:
Beckerwitzer Strand,
Camping,
Naturstrand,
Wohlenberger Wiek
Vorgestern gings dann von Travemünde weiter nach Dänemark. Am Abend gabs gleich mal ein Fest (Vandvid) in Tønder. Wir kamen rechtzeitig zur nördlichsten Rockabilly-Band, den “Greyhounds” und trotz der teueren Bierpreise floss es in Strömen. Ein wenig dänisch konnte ich auch gleich lernen. Ein Bier zu bestellen geht in etwa so: “Jeg vil gerne ha en øl”. Das klappte auch ganz gut, die Bedienung schien mich jedenfalls zu verstehen denn ich bekam mein Bier ohne Probleme.

Vandvid Fest in Tønder - frei übersetzt Wasserspass.

Die Rockabilly-Band “Greyhounds” sorgte für Stimmung.
Am nächsten Tag hatten wir noch schönes Wetter so das wir nach Rømø gefahren sind. Die Insel Rømø ist wunderschön und das beste man kann mit dem Auto bis an das Wasser fahren. Die Nordsee hatte erstaunliche 22 Grad. Nur der Wind störte ein wenig beim Sonnenbaden, doch der LT bot dagegen etwas Schutz. Der Strand ist in Rømø ewig breit so das man sich mit dem Auto manchmal wie in der Wüste vorkommt. Aber schaut selbst.

Über den Römödamm (Rømødæmningen) durchs Wattenmeer erreicht man die Insel Rømø. Die Weite ist atemberaubend schön.

Mit einem Schlag fährt man am Strand.

Sieht doch aus wie in der Wüste.

Ich konnte mit dem LT 35 bis ans Meer ranfahren.

Die Piratenflagge durfte nach erfolgreicher Stranderoberung auch nicht fehlen.
Tags:
Dänemark,
Insel Rømø,
Tønder
Gestern gings von Rügen mit einem Abstecher über den Dars endlang der Ostseeküste nach Travemünde. Zingst a. Dars ist ein sehr schönes beschauliches Städtchen. Viele Häuser sind mit Reddächern gedeckt und das Leben scheint hier einen Ticket langsamer zu laufen. Nur der Strand war auf dem Dars ganz schön überlaufen. Wie die Sardinien in der Büchse drängten sich die Menschen kilometer weit am Strand. Nachdem wir den frühen Nachmittag in Zingst verbracht hatten gings über Rostock und Wismar weiter nach Travemünde. Hier haben wir einen sehr guten, ruhigen und kostenlosen Parkplatz für den LT35 gefunden. Der hat die Strecke von ca. 250 km ohne zur Murren hinter sich gebracht. Heute hat der LT noch einen Ruhetag bevor es morgen weiter nach Dänemark geht. Wir werden heute den Tag über faul am Strand verbringen. Hoffen wir mal das uns die angekündigte Gewitterfront keinen Strich durch die Rechnung macht.
Nun sind wir schon den dritten Tag auf Rügen. Bisher hatten wir super Wetter. Es war warm, die Sonne lachte vom Himmel und der Wind war erträglich. Vorgestern hauten wir uns, als Städter muss das schon mal sein, den ganzen Tag an den Strand. Gestern machten wir dann einen Ausflug zu den Feuersteinfeldern, den Kreisefelsen, und nach Kap Arcona. Die Feuersteinfelder waren nicht wirklich besonders toll. Mitten im Wald, man muß so 20 min vom Parkplatz laufen liegen ein Haufen Feuresteine rum. Aber immerhin haben wir ein paar Hühnergötter gefunden. Danach sind wir nach Sassnitz gefahren, die Strassen in dieser Stadt haben dem LT ganz schön zu schaffen gemacht und mir auch. Dort haben wir uns den Hafen von Sassnitz angeschaut und mit der MS Binz sind wir zu den Kreidefelsen geschippert. Unser Nachtplatz war ein Parkplatz an der Schaabe direkt hinter den Dünen. Es war dort recht romantisch. Hier noch ein paar Impressionen der letzten Tage.

Blick von der Steilküste in Sellin auf den Strand und einen Teil der Seebrücke.

Das Meer bietet bei der Hitze eine willkommende Erfrischung.

Eine Fahrt mit der Schmalspurbahn gehört für jeden Touristen dazu.

Bootstour mit der MS Binz zu den Kreidefelsen.

Im Hintergrund ist der berühmte Königsstuhl zu sehen.

Da dies hier ja ein LT-Blog ist darf ein Bild vom LT35 natürlich nicht fehlen.
Tags:
Feuresteinfelder,
Kreidefelsen,
Rügen,
Sassnitz,
Schaabe,
Sellin
Nach dem gestrigen Ruhetag mußte uns der LT35 heute ca. 200 km an die Ostsee nach Rügen fahren. Wir sind schön gemütlich mit 80 auf der 96 bis Stralsund getuckert. Nachdem wir uns in einem kleinen Stau über die neue Brücke gequält hatten waren wir auf Rügen. Man war ich lange nicht mehr hier.
Nun liegen wir schön am Strand in Gören und dank der Technik kann ich diesen Artikel hier bloggen. Die nächsten Tage wollen wir uns Rügen anschauen und die unberührten Ecken der Insel erkunden. Wir sind hier bei unserem Kumpel Micha und heute Abend gibts in Sellin ein Fest mit Feuerwerk. Super abgepasst.
Der LT hat bisher, ich klopfen mal gleich auf Holz, noch keine Macke gehabt Er verbraucht kein Öl und schien mir auch sonst ganz gut zu laufen.
Nachdem, der LT35 endlich fertig war, gings Freitag los nach Groß Menow. Wenn man vorher noch nie ein 2 Meter breites Auto gefahren ist, muß man sich schon dran gewöhnen die Spur zu halten. Besonders auf engen Landstraßen und Gegenverkehr. Auch der Seitenwind ist bei einem 3 Meter hohen Auto nicht zu unterschätzen. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber dran und dann macht es auf dem hohen Bock richtig Spass. Man fühlt sich ein bisschen wie ein Trucker.
Am Ellenbogensee haben wir meinen Kumpel Uli, ein leidenschaftlicher UPS-Bus-Fahrer, und seine Kumpels, alles Kradfahrer, getroffen. Auf dem Kastanienhof fanden wir ein lauschiges Plätzchen für uns und den LT. Gerstern haben wir dann unseren ersten echten Urlaubstag gehabt und den ganzen Tag am See verbracht. Der Bus hatte einen Ruhetag.
Vor drei Wochen habe ich den Bus gekauft. Nun endlich habe ich ihn, fertig zugelssen, mit TÜV und allem drum und dran. Ja wenn man solch eine alte Kiste kauft muss man damit rechnen, dass noch so einiges dran zu machen ist. Aber das war mir ja schon beim Kauf klar. Ich hatte meinen Autoschrauber dabei, der hat sich vorab schon mal alles angeschaut. Von daher war es dann auch keine Überraschung mehr das noch so einiges dran zu machen war. Wir haben dann nochmal nach dem Kauf genau geschaut was alles TÜV-relevantes zu reparieren ist.

Bus wird aufgebockt und für TÜV gecheckt.
Hier mal eine lose Aufzählung:
- Spurstangenkopf links außen
- Traggelenke oben und unten
- Radlager rechts mit Spiel
- Bremsschläuche vorn
- Achsrohre außen
- Getriebeöl
- eine Reifen (205 R14C)
Die Sachen wurden alle repariert, nochmal einen schönen Dank an Andre und Tom. Dann kamen noch ein paar andere Sachen wie Zahnriemen wechseln, Scheibenwischer, Ölwechsel und Ölfilter hinzu. Beim Schauen was wir alles für den TÜV zu reparieren haben merkten wir auch das die Einspritzpumpe undicht war. Gar nicht gut. So ein Teil kostet richtig Schotter. Zum Glück wusste Andre wo man das Teil runderneuern konnte. Alles in allem musste ich nochmal gut 1500 Euro in die Reperaturen stecken.
Dafür habe ich jetzt TÜV und der LT35 ist zugelassen. Hab mir als stolzer LT-Fahrer gleich mal das “LT35″ im Nummerschild mitgeholt. Um jetzt für die erste Tour gerüstet zu sein habe ich noch eine Gasprüfung machen lassen. Gestern habe ich dann mit dem Bus noch eine Nacht auf heimischen Grund zugebracht, damit ich die Batterie nochmal vor der großen Fahrt vollladen kann und um den LT mit allen urlaubswichtigen Sachen zu bestücken. Die erste Nacht im LT35 war auch ganz gemütlich. Natürlich ist nicht viel Platz in so einem Bus, aber es ging. Klein aber fein, kann ich da nur sagen. Der Schreck kam dann heute morgen. Die Kontrolllampe der Batterie leuchtete immer noch. Das heißt, dass die Batterie nicht geladen wurde. Nach einigem Suchen entdeckte ich ein kaputte Sicherung. Hoffe jetzt, dass die Batterie nun geladen wird.

Batterie mit Ladestation
Alle anderen elektrischen Geräte habe ich auch schon durchgetestet. Der Kühlschrank funktioniert super, am besten mit Gas. Der Herd ist auch funktionstüchtig und die Lampen brennen auch. Nur mit der Heizung muss ich mich nochmal genauer beschäftigen, wie die funzt habe ich bisher noch nicht rausbekommen. Aber das ist in Anbetracht des guten Wetters auch erstmal nicht notwendig. Das ist ja auch das Spannende, wenn man ein 2 Jahre altes Auto kauft bekommt man keine Bedienungsanleitung dazu. Da heißt es selber autesten.
In einer Stunde gehts dann endlich los. Zwei Wochen auf Deutschlandtour. Naja Deutschlandtour ist vielleicht etwas übertrieben. Es geht hoch zur Ostsee und von dort bis hoch nach Dänemark. Danach gehts dann über die Nordseeküste wieder zurück. Die letzten Tagen wollten wir dann nochmal im Harz wandern gehen. Heute fahren wir erstmal nach Groß Menow an den Ellenbogensee. Ich werde von nun an direkt über das Handy bloggen. Mal sehn was mich so alles mit dem LT35 erwartet. Bin gespannt, ich hoffe ihr auch.
Tags:
Check,
Reperatur,
TÜV